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Hallo Menschen!
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die DettenRockt-Bande verabschiedet sich in die Weihnachtsferien. Leider werden jene in diesem Jahr überschattet von Entwicklungen in Deutschland, die auch uns im beschaulichen Emsdetten besorgt stimmen sollten.
Wir sind wahrhaft schockiert über die Meldungen zur Mord- und Terrorserie, die eine Gruppe von Neonazis in den letzten zehn Jahren in der Bundesrepublik verübt hat. Dass solche Taten in Deutschland über einen so langen Zeitraum verheimlicht werden können, ist für uns nicht zu begreifen. Dadurch konnte diese Mörderbande immer wieder Menschen töten - und das einfach nur aufgrund ihrer Herkunft.
Vor diesem Hintergrund ist es bedenklich, wie wenig die Behörden der Gefahr von Rechts beizumessen scheinen, während gegen sogenannte Linksradikale und vermeintlliche Islamisten seit Jahren mobilisiert wird. Viele Menschen scheinen nicht zu wissen, dass Morde mit rassistischen Hintergründen in Deutschland keine Seltenheit mehr sind. In diesem Zusammenhang stimmen die jüngsten Meldungen über die mögliche Verstrickung des thüringschen Verfassungschutzes besonders nachdenklich. Wie sieht es eigentlich beim Verfassungschutz von NRW diesbezüglich aus?
Das rassistisch motivierte Morde in Deutschland kein Einzelphänomen sind, wurde DettenRockt bereits klar, während die Bande die „Wall of Terror“ erstellt hat, die jährlich auf dem DettenRockt-Festival ausgestellt wird. Die „Wall of Terror“ dokumentiert unzählige Morde von Neonazis in den letzten Jahren. Leider wird diese Liste jedes Jahr länger.
Vielleicht nutzt Ihr die freien Tage ja, Eure Gedanken um das thema kreisen zu lassen. Denn wenn die staatlichen Institutionen ihrer Aufgabe nicht nachkommen (wollen) und sich nicht für den rechten Rand interessieren, wer dann, wenn nicht wir alle zusammen?
In diesem Sinne wünschen wir Euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Die DettenRockt-Bande
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